Dienstag, 20. März 2012

*Rezension* Der Trakt - Arno Strobel ♥♥♥♥


Zum Inhalt:

Sybille hat einen Alptraum. Ihr Sohn Lukas wird entführt. Doch als sie voller Panik aufwacht, findet sie sich in einem neuen Alptraum wieder. Sie ist in einem Krankenhauszimmer ohne Fenster, ohne Klingelmöglichkeit. Als endlich der Doktor kommt, den sie panisch nach ihrem Sohn fragt, teilt er ihr mit, sie wurde überfallen, wurde niedergeschlagen und bildet sich anscheinend durch die Folgen des Schlages etwas ein. Sie hat keinen Sohn. Voller Wut und Unglaube flieht sie aus der Klinik nach Hause. Als ihr Mann die Tür öffnet, bricht Sybille vor Freude in Tränen aus. Bis er sie wegstößt und sie fragt, wer zum Teufel sie sei... Von allen verlassen, die sie einmal gekannt hat, versucht Sybille, ihren Sohn zu finden, und die Person zu finden, die ihr das angetan hat.

Meine Meinung:

Dieses Buch von Arno Strobel war das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, und ich werde sicher auch noch andere lesen. Dieses Buch hat eines meiner Lieblingsthemen behandelt. Die Hauptperson hat ihr Gedächtnis verloren bzw. erkennt sie niemand und ich erfahre gemeinsam mit ihr, wer sie ist und was passiert ist.
Arno Strobel hat mich an praktisch jedem Protagonisten zweifeln lassen, genau wie Sybille gezweifelt hat. Wem kann sie trauen? Wer steckt vielleicht alles dahinter? Und wer sollte etwas von ihr, einer stinknormale Angestellte, wollen?
Das Buch ist auf jeden Fall sehr spannend geschrieben. Ich würde ja behaupten, ich hatte mal hier und mal da eine Ahnung, aber wenn ich ehrlich mit mir bin, war es wohl jedes Mal genau an dem Punkt, an dem der Autor mir diese Ahnung eingepflanzt hat...

Fazit:
Nicht das letzte Buch dieses Autors für mich. Interessantes Thema, spannend umgesetzt. Lesen!

Donnerstag, 15. März 2012

*Rezension* Ich sehe dich - Janet Clark ♥♥♥♥♥



Zum Inhalt:

Tini, Saras Schwester, gerät unter Verdacht, ihren Mann umgebracht zu haben. Sara will das nicht einfach geschehen lassen. Da die Polizei sich auf Tini konzentriert, ermittelt Sara auf eigene Faust. Entsetzt muss sie erfahren, dass ihre Schwester von ihrem Mann geschlagen und terrorisiert wurde. Obwohl die Schwestern ein gutes Verhältnis hatten, hat Tini nie etwas gesagt. Noch ein gewalttätiger Ehemann wird ermordet. Sara schleust sich in eine Frauenhilfegruppe ein um mehr zu erfahren. Doch sie merkt nicht, dass sie sich immer mehr in Gefahr bringt und das Augenmerk des Mörders auf sich lenkt.

Meine Meinung:

In diesem Buch werden viele Grausamkeiten dargestellt - ob diese der Seele angetan werden oder dem Körper. Die Männer in diesem Buch sind wirklich verabscheuungswürdig (mit Ausnahmen). Als diese ermordet werden, fühlt man nicht gerade Trauer. Aber haben wirklich ihre Ehefrauen diese Männer umgebracht? Oder steckt mehr dahinter?
Die Autorin hat die Spannung wunderbar aufgebaut. Ich liebe die anfängliche Verwirrung, wenn ich mit einem Stirnrunzeln jeden Satz doppelt lese und versuche, den Sinn und die Zusammenhänge herauszulesen. Doch die ergeben sich natürlich erst später. Die kurzen Kapitel heizen einen noch mehr auf. "Das eine Kapitel noch... Nur noch dieses Kapitel..." Die Autorin hat sehr gut die verschiedensten Emotionen vermittelt. Ich habe praktisch in Sara dringesteckt.
Lesen!

Dienstag, 6. März 2012

*Rezension* Die Bücherdiebin - Markus Zusak ♥♥♥♥♥




Zum Inhalt:

Der Tod selbst erzählt die Geschichte der kleinen Liesel, welche während des 2. Weltkrieges spielt. Auf dem Weg zu ihren Pflegeeltern Hans und Rosa stirbt ihr kleiner Bruder im Zug. Bei der notdürftigen Beerdigung stiehlt sie ihr erstes Buch, das sie im Schnee liegen sieht. Nachdem ihr von ihrem Pflegevater das Lesen beigebracht wurde, ist sie von Worten begeistert und stiehlt immer wieder Bücher. Doch natürlich geht es in dem Buch nicht nur um das Stehlen sondern auch um Ereignisse der damaligen Zeit.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist so ... berührend. Es schleicht sich Seite für Seite in dein Herz, es nistet sich darin ein. Der Autor versteht es wunderbar, mit Worten zu spielen und Bilder mit ihnen zu malen. Nicht nur die Hauptcharaktere werden zu Freunden, man sympathisiert auch mit dem Tod selbst. Ich habe dieses Buch geliebt, ich habe geweint und ich habe beim Zuschlagen des Buches Freunde zurückgelassen. Doch ich werde sie noch sehr lange in meinem Herzen tragen.

Fazit:

Wer sich für rührende Geschichten erwärmen mag und sich für die Zeit des 2. Weltkrieges interessiert, wird dieses Buch in sich aufsaugen. Unbedingt lesen!!